
aktuell:
Download-Songs - Musikindustrie will höhere Preise (4.4.2006)
Verbraucherschützer: Kopierende Konsumenten sind keine Verbrecher
Eigene Tests zur Einhaltung der Verbraucherrechte im Entertainment-Sektor
haben die Macher der Site bereits angestellt. So haben sie etwa im Sommer eine
Reihe wichtiger europäischer Online-Musikgeschäfte auf Interoperabilität hin
untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd: In den meisten Fällen war es nicht
möglich, einen Song herunterzuladen und auf einem Abspielgerät zu hören, das für
einen anderen Dienst angelegt ist. In einer zweiten Analyse hatten Plattformen
etwa von Sony, iTunes, MSN oder Musicload ihre musikalische Vielseitigkeit unter
Beweis zu stellen. Viele der vorher festgelegten, eine große Bandbreite
musikalischen Schaffens abdeckenden Alben fanden sich aber nicht in den
Online-Stores.
Yahoo:
Nun ist die Playlisten-Site
Webjay von dem
Internetportal-Betreiber übernommen worden. Die von Lucas Gonze aufgebaute Site
ermöglicht es Anwendern, öffentliche Listen mit Verweisen zu Musik und Filmen
ins Web zu stellen, um mit anderen gemeinsame Vorlieben auszutauschen.
P2P-Dienst bietet Filme von NBC Universal an / Kommerzieller P2P-Musikdienst mit Musik aller Major Labels For more information, visit www.peerimpact.com.
In der dreiteiligen Serie Friede, Freude und freie Eierkuchen-Rezepte spürt heise open den freien Inhalten im Web hinterher und dokumentiert zahlreiche Beispiele.
URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/open/news/meldung/94241
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.creativecommons.org
[2] http://www.soros.org/openaccess/
[3] http://www.heise.de/open/artikel/93462
[4] http://www.heiseopen.de
[5] http://www.heise.de/open/artikel/93462
[6] http://www.heise.de/open/artikel/93983
[7] http://www.heise.de/open/artikel/94214
[8] mailto:odi@ct.heise.de
Features von Windows Media DRM
Kostenlose Musik hier:
wer Filesharen will ohne Ärger mit GVU und Konsorten zu bekommen,
sollte sich mal jamendo.com ansehen:
-Creative Commons Musikportal
-1000+ Alben
-MP3-Streams (64k)
-Distribution über Bittorrent&eMule/eDonkey (MP3 200k, OGG 300k)
-inkl. Community und Empfehlungssystem ("Similar Albums",
Bewertungsfunktion)
-weiteren nette Features (einbetten in eigene Blogs, Websites etc.)
-wer will kann dem Künstler direkt per Pay-Pal eine Spende zukommen
lassen!
> http://www.jamendo.com/us/
> http://www.jamendo.com/us/static/faq/
kostenlose p2p-musikbörse - MP3-Alben-Download per u.a. Bittorrent
DRM-freie Musik zum kaufen hier: http://www.emusic.com/
Benötigte Software:
MS Windows, MS Media Player Version 9.0/10.0
Dateiformate
Die Musik bei Musicload liegt im Windows Media Audio Format vor (WMA/ASF). Sie können dieses Format unter Windows mit dem Windows Media Player abspielen oder auch auf vielen tragbaren Playern.
Die Titel sind digitalisiert in 44,1 KHz Stereo bei 128 Kbps. Das entspricht von der Klangqualität etwa einer 192 kbps MP3-Datei. Allerdings sind die Dateien ca. 1/3 kleiner und gestatten über "Digitale Rechteverwaltung" das legale Brennen und Kopieren der Musik.Lizenzen
Die meisten Titel dürfen Sie unbegrenzt oft am Computer abspielen, 1-3 mal auf eine Audio-CD brennen und 1-3 mal kopieren, z.B. auf einen tragbaren Player. Das dient zum Schutz urheberrechtlich geschützter Werke. Zur Zeit können Sie die Titel nur innerhalb Deutschlands kaufen.
Mit dem Download der Musik wird eine entsprechende Lizenz auf Ihrem Computer gespeichert. Außerdem bewahren wir die Lizenzen für Sie 6 Monate lang online unter "Meine Downloads" auf. Sie können die Lizenzen insgesamt 3x neu laden. Zum Beispiel, wenn Sie auf einen neuen Rechner umsteigen.
Wichtig: Sie sollten die Lizenzen regelmäßig sichern. Dazu klicken Sie im Windows Media Player (ab Version 8) im Menü "Extras" auf "Lizenzverwaltung", wählen einen Speicherort und klicken auf "Jetzt sichern". Nach einem Festplattencrash wählen Sie im gleichen Menü "jetzt wiederherstellen" aus.z.B.
Nutzungsrechte: unbegrenzt hören
10 x brennen
25 x kopieren
Qualität: WMA-File
128 kbit/s03.11.2004
http://www.apple.com/de/itunes/
Benötigte Software
MS Windows/Apple MacOS, kostenlose iTunes Software http://www.apple.com/de/itunes/download/
Nutzungsrechte
Im Music Store können Sie schnell und einfach die gewünschte Musik finden, kaufen und laden – und zwar für nur 0,99€ pro Titel und nur 9,99€ für ein ganzes Album. Einzelne Musiktitel lassen sich für Ihre persönliche Verwendung auf unbegrenzt viele CDs brennen , auf unbegrenzt vielen iPod Playern abspielen und auf bis zu fünf Macintosh Computern oder Windows PCs wiedergeben. Die iTunes Software funktioniert auf beiden Plattformen problemlos, sodass Sie Ihre Musik mit Macintosh Computern und Windows PCs in einem lokalen Netzwerk gemeinsam nutzen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie iTunes auf einem Mac oder einem PC verwenden. http://www.apple.com/de/itunes/store/
"Artist Alert" benachrichtigt Sie, wenn Musik Ihres Lieblingsinterpreten zum iTunes Music Store hinzugefügt wird / Durchsuchen von iMix Listen nach Titel / Mehr als 700.000 Titel / Verwenden Ihres AOL Accounts / Ansehen von Musikvideos / Gemeinsame Nutzung mit bis zu 5 Macintosh und PCs / Publizieren von iMix Wiedergabelisten im Store / Informieren Ihrer Freunde über ein Album per E-Mail mit Coverbild / Mehr als 5.000 Hörbücher / Sichern von Hörproben in Wiedergabelisten für einen späteren Einkauf / Taschengeldkonten / Geschenkgutscheine / Quick Links / Exklusive Musik und Raritäten
Import von Audio-CD
http://www.apple.com/de/itunes/import.html
Wenn Sie Ihre eigenen Musik-CDs in den Windows Media Player importieren, wird Ihre Musik von der Software standardmäßig geschützt. Dies schränkt Ihre Möglichkeiten ein, Ihre Musik an eine andere Stelle zu bewegen, zum Beispiel in iTunes. Gehen Sie wie folgt vor, um diese Einstellung zu deaktivieren:Jetzt sichert Windows Media Player die Musik, die Sie von einer CD importieren, als “Nicht geschützt”.
- Wählen Sie “Optionen” aus dem Menü “Extras”
- Klicken Sie in “Musik kopieren”
- Entfernen Sie das Häkchen im Feld “Kopierschutz für Musik”
Apple iTunes Kopierschutz http://hymn-project.org/
24.09.2005 17:08
Karstadt stellt Musikdownloads einKarstadt stellt zum 30. November 2005 sein Musikdownload-Angebot[1] ein. Das geht aus einer E-Mail hervor, die der Konzern seit gestern an seine Kunden verschickt. Diese werden aufgefordert, ihre verbleibenden Guthaben bis Ende November einzulösen, da der Dienst danach eingestellt werde.
Karstadt bietet derzeit nach eigenen Angaben 800.000 Musikstücke über den Anbieter OD2[2] zum Download an. Der Dienst startete[3] im April 2003 und bot seitdem über ein Kredit-System geschützte WMA-Dateien per Stream oder zum Download an. Für 9,99 Euro konnte man beispielsweise 750 Songs streamen, 75 Titel auf dem Rechner speichern oder 7 Musikstücke auf eine CD brennen.
(hag[4]/c't) (hag/c't)URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/64267Links in diesem Artikel:
[1] http://www.karstadt.de/kategorieAnzeigen.do?kid=570783
[2] http://www.ondemanddistribution.com/ger/home/home.asp
[3] http://www.heise.de/newsticker/meldung/35872
[4] mailto:hag@ct.heise.de
Die Handelskette Saturn[1] startet heute ihr Musik-Portal Saturn-Download[2] und bietet den Kunden bis zum 2. Oktober einen Einstiegspreis von 50 Cent pro Titel. Danach sollen alle Einzeltitel für 99 Cent, Alben für 9,99 Euro über die virtuelle Ladentheke wandern. Im Angebot sind derzeit 700.000 Titel, davon 100.000 im MP3-Format, das lediglich mit einem Wasserzeichen geschützt ist. Das Gros des Repertoires liegt DRM-geschützt im WMA-Format (Windows Media Audio) vor. Mit 192 kBit/s bietet Saturn dabei eine bessere Soundqualität als die meisten anderen Shops. Bezahlt wird über Worldpay oder Firstgate, was nach einmaliger Anmeldung die Bezahlung per Lastschrift oder Kreditkarte über eine Kundenkennung ermöglicht.
Ursprünglich wollte Saturn schon vor zwei Jahren mit dem Musikdownload starten[3], damals noch auf der PhonoLine-Plattform, dem Musik-Download-Vorzeigeprojekt der deutschen Phonowirtschaft. "Sorgfalt vor Eile", hieß es damals aus der Saturn-Zentrale, und tatsächlich zog man sich rechtzeitig aus dem PhonoLine-Projekt zurück[4], bevor die Branchenplattform kurz danach kollabierte[5].
Beim heutigen Projektstart arbeitet Saturn mit der 24-7 MusicShop AG zusammen, die schon das Download-Portal der Konzernschwester Mediamarkt bestückt. Über mangelnden Zuspruch kann sich Saturn-Download offensichtlich nicht beklagen, zeitweise war das Angebot am heutigen Starttag nicht mehr abrufbar.
(sha[6]/c't)URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/64290Links in diesem Artikel:
[1] http://www.saturn.de
[2] http://www.saturn-download.de
[3] http://www.heise.de/newsticker/meldung/42191/
[4] http://www.heise.de/newsticker/meldung/45588/
[5] http://www.heise.de/newsticker/meldung/51482/
[6] mailto:sha@ct.heise.de
siehe http://www.musicline.de (kein download, aber ein guter Musikkatalog)
RECO.ENGINE.04 - Geschmacksagenten im Wettbewerb.
Jährlich werden allein in Deutschland über 15.000 Alben und Singles veröffentlicht, doch wieviel davon bekommt man tatsächlich zu hören? Was ist mit all den Geheim-Tipps, all den Nischen-Hits, all den Songs, die selten gespielt, aber dennoch geliebt werden? Der Markt bietet weitaus mehr wunderschöne, betörende, aufregende und entspannende Musik, als Charts, Musik TV, Magazine oder Radiosender zu präsentieren in der Lage sind. Heute wird mehr Musik konsumiert, als jemals zuvor in der Geschichte und dennoch bleiben so viele Perlen der Popmusik und Genre-Klassiker ungehört.
Um das zu ändern gibt es RECO.ENGINE.04
Hier kommt moderne Technologie ins Spiel. Geschmacks-Agenten, Sound-Profiler oder Musikempfehlungssysteme werden sie genannt - bieten webbasierte Anwendungen doch die Lösung zur Situation. Systeme, die dem Nutzer helfen, Musik zu entdecken, die er nicht kennt, jedoch mögen wird. Wo früher der Mensch hinter der Plattenladen-Theke persönliche Vorlieben des Konsumenten kennenlernte und Tipps zur Auswahl der richtigen Tonträger geben konnte, sind heute Systeme in der Lage, Ihren Geschmack zu erkennen und die richtigen Empfehlungen zu vermitteln. Musikempfehlungssysteme.
RECO.ENGINE.04 stellt jene Musikempfehlungssysteme vor, die es in Deutschland zur Marktreife geschafft haben und nun dem Konsumenten, also Ihnen, beweisen wollen, daß Technologie im Stande ist, ihren Geschmack zu erkennen und Ihnen Empfehlungen auszusprechen.
Bei RECO.ENGINE.04 haben Sie erstmals die Möglichkeit, solche Systeme im Vergleich zu testen, ihr musikalisches Universum zu erforschen, neue Musik kennenzulernen und Teil einer Entwicklung zu werden, die unsere Herangehensweise an Musik verändern wird.
Selbstverständlich ist die Teilnahme kostenlos, denn Ihre Meinung ist uns wichtig.Herzlich Willkommen zum Empfehlungsmaschinen-Contest Reco.Engine.04
Hier kannst Du Dir Musik um die Wette empfehlen lassen. Weiter unten findest Du Kurzbeschreibungen und Links zu den vier am Wettbewerb teilnehmenden Empfehlungsmaschinen. Du kannst Dir aussuchen, ob Du eine oder alle testen möchtest. Wir möchten von Dir wissen, wie Du mit den einzelnen Anwendungen zurechtkommst. Wenn Dir die empfohlene Musik gefällt, kannst Du sie Dir sofort in den angeschlossenen Shops downloaden.
musicline.de/de/recoengine04
http://www.connect-europe.com/DE/de/website/static/node213.html
CONNECT™ lädt alle Dateien auf Ihren PC im Format ATRAC3™ bei einer Bit-Geschwindigkeit von 132 KBit/s herunter.
http://de.launch.yahoo.com/ bzw. http://music.yahoo.com/
..... Yahoo, so viel war bekannt, will das Abo für 6,99 Dollar anbieten - ein Kampfpreis im Vergleich zu den Marktüblichen 14,99 Dollar. Sollte das die Konkurrenz geschockt haben, ist sie mittlerweile wohl hintenüber gefallen: Yahoo bewirbt seinen neuen Y! Music Unlimited-Service in der stärksten Rabattierung (Jahresabo) sogar für umgerechnet monatlich 4,99 Dollar.
Für diesen Preis erhält der Nutzer Zugriff auf eine Million Titel in einer Musikdatenbank. Will er ein Lied permanent herunterladen und brennen, werden pro Song 79 Cent fällig (gegenüber 99 Cent für Nicht-Abonnenten). Wie bei der Konkurrenz lassen sich die Songs kostenfrei auf einen mobilen Player übertragen. Als zusätzliches Gimmick ermöglicht es Yahoo, die abonnierten Songs über den Yahoo Messenger an andere PC-Nutzer zu streamen: So kann man Freunden über Entfernungen hinweg Musik "vorspielen".Das neue Yahoo-Angebot fügt sich ein in ein bisher eher auf Schnuppern angelegtes Musikportfolio, das in den USA sehr erfolgreich sein soll. Unter dem Label "Launch" ist Yahoo als Webcaster mit rund 120 Radiostationen aktiv, und auch hier gibt es seit längerem Kauf- und Brennangebote (99 Cent), sowie ein Abomodell, das beim Hören der Webradios das Überspringen von Songs ermöglicht. Launch gibt es kostenlos (mit Werbung und ohne Sonderfunktionen) oder im Abo für 2,99 Dollar.
Marktanalysten entdecken sowohl in den Kampfpreisen als auch in Yahoos gehörigem Marktgewicht durchaus Chancen, selbst dem Platzhirschen am Online-Musikmarkt Konkurrenz zu machen. Apple beherrscht mehr als 70 Prozent des weltweiten Download-Musikmarktes, spielt in Deutschland allerdings die zweite Geige: Hier beweist MusicLoad, was man mit satten Werbebudgets und intelligenten Deals mit Fernsehsendern so alles erreichen kann. ....Manche Angebote sind auch nur für Nutzer aus den USA freigeschaltet. Yahoo verweist hier auf die deutschen Launch-Services (de.launch.yahoo.com). ....
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,355539,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/61528 und Neuer Streit zwischen Musikbranche und Heise-Verlag
Die Musikindustrie macht ihre Drohung wahr und mahnt Website-Betreiber ab, die Links auf die russische Musik-Download-Plattform AllofMP3 setzen.
Weiter heißt es: "Durch das Setzen des Hyperlinks auf die fragliche Internetseite ermöglichen Sie den Bezug von geschützten Tonaufnahmen unserer Mandantschaften über das illegale Download-Angebot. Sie unterstützen damit objektiv die rechtswidrige Verbreitung geschützter Tonaufnahmen über die illegale öffentliche Zugänglichmachung [...] bzw. leisten sogar Beihilfe."
In einem anderen Fall war der Heise Zeitschriften Verlag von der Kanzlei Waldorf gleichfalls im Auftrag von Unternehmen der Musikindustrie aufgefordert worden, den Link zu einem Unternehmen zu entfernen, das DVD-Kopiersoftware anbietet. .... Der Heise Zeitschriften Verlag hat gegen das Urteil vom April 2005, das er als verfassungswidrige Einschränkung der Pressefreiheit ansieht, Berufung eingelegt. Die Verhandlung findet am 28. Juli 2005 am Oberlandesgericht München statt.
Laut Dave Goldberg, beim Internet-Portal Yahoo für Musikdienste zuständig, schade das digitale Rechtemanagement DRM der Musikindustrie mehr, als es ihr nutze. In Los Angeles sorgte Goldberg anlässlich des Branchengipfeltreffens Music 2.0 mit der Aussage für Aufsehen, hohe Preise und restriktive Nutzungsbedingungen sorgten dafür, dass die Käufer die Online-Läden nicht wieder besuchten.
Die Plattenlabels sollten sich ein Beispiel an eMusic nehmen, das Dateien im MP3-verkauft und daher ganz ohne Kopierschutz auskommt – insgesamt brauche die Industrie innovative Verkaufskonzepte.
Erst testen, dann kaufen: MP3-Shop ermöglicht Vorhören per Stream
EU-Kommission gibt Empfehlung zur Lizenzierung von Musik-Downloads ab
Auf Basis der OD2-Plattform stehe ein Angebot aus 400.000 Tracks von 12.000 Künstlern zur Verfügung. Darunter seien auch Stücke der fünf größten Plattenlabels sowie zahlreicher führender Independent Labels. Die Tracks sind in Windows Media Audio 9 Series verschlüsselt; laut Microsoft können Musik-Fans die Songs, die sie erwerben, auf über 70 tragbaren Endgeräten abspielen. Alle Aufnahmen sind durch das Windows Media Digital Rights Management (DRM) geschützt. Der Service ist nicht an ein Abonnement gebunden. Wenn die User Songs herunterladen, können sie sie auf CDs und tragbare Endgeräte kopieren. Darüber hinaus können sie sich jeden Track des Katalogs in voller Länge per Stream anhören. Dieses Feature kostet einen Cent pro Song und wird nur über den OD2 Service zur Verfügung gestellt.
http://shoutcast.com/ (im MP3-Format, DRM-frei und kostenlos)
SHOUTcast ist ein auf Nullsoft's freien Winamp-bassierendes verteilte Streaming-Audiosystem. Tausende von Broadcasters ('Sendern') in der ganzen Welt streamen als Internetradiostation ihr Programm ins Netz. Alles was ihr braucht ist ein Player (Empfehlung Winamp) und ggf. eine Aufnahmefunktion (z.B. Sreamripper/Radioripper s.u.).
Selber Broadcaster werden bzw. weitere Infos siehe hier http://www.shoutcast.com/support/docs
siehe auch: http://www.dradio.de/wir/ogg
Das öffentlich-rechtliche Deutschlandradio bietet die Programme des Deutschlandfunks und von Deutschlandradio Kultur künftig nicht mehr als Real-Media-Stream an und nutzt ab sofort das Format Ogg Vorbis. Die Ogg-Signale der beiden Programme sind in zwei Qualitätsstufen zu empfangen, um auch Hörer mit langsamen Internet-Zugängen bedienen zu können. Der Real-Media-Stream ist nach Angaben[1] der Sendeanstalt nur noch bis Mitte März erhältlich.
Das Ogg-Vorbis-Format sei eine leistungsfähige Alternative zum MP3-Format, die bei gleicher Dateigröße hörbar besser klingt, teilt Deutschlandradio mit. Der für ISDN-Nutzer gedachte Stream hat eine Bitrate von 56 kBit/s und eine Samplerate von 32 kHz, während der Stream mit 90 kbit/s Bitrate und einer Abtastfrequenz von 44,1 kHz für DSL-Surfer geeignet sein soll. Die MP3-Konkurrenz[2] wurde vor rund sechs Jahren aus der Taufe gehoben[3] und ist mittlerweile über eine Vielzahl von Player-Software[4] abspielbar.
(anw[5]/c't) (anw/c't)Links in diesem Artikel:
[1] http://www.dradio.de/wir/ogg
[2] http://www.heise.de/newsticker/meldung/51380
[3] http://www.heise.de/newsticker/meldung/9056
[4] http://wiki.xiph.org/index.php/VorbisSoftwarePlayers
[5] mailto:anw@ct.heise.de
SPIEGEL ONLINE - 05. August 2005, 09:53
URL: http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,368307,00.html
http://audio.search.yahoo.com/
Im Duell der Suchmaschinen hat Yahoo jetzt eine neue Waffe entwickelt: die Audiosuche. Die Funktion spürt nicht nur Podcasts und O-Töne von Walter Ulbricht auf, sondern auch Songs in kommerziellen Musikshops - Preisvergleich inklusive.
50 Millionen Audio-Dateien hat Yahoo bereits in seinen Index aufgenommen - er umfasst historische O-Töne von Politikern, Interviews, Nachrichtensendungen, Podcasts und Musik. Mit der neuen Audiosuche, derzeit noch in der Beta-Version, setzt Yahoo die Konkurrenz bei Google und Microsoft (MSN Search) unter Druck: Dort gibt es bislang keine spezielle Funktion für Soundfiles.
Wer häufig Musik im Internet einkauft, kann die Audiosuche zum schnellen Preisvergleich nutzen. Yahoo hat den Katalog großer Anbieter wie MSN Music und iTunes komplett in den eigenen Index übernommen - einschließlich der Preise. So sieht der Suchende auf einen Blick, wo es den Song zu welchem Preis gibt; Links führen direkt in den jeweiligen Shop. Der Musikfan benötige so nur noch eine Anlaufstelle, sagte Bradley Horowitz, Entwicklungschef bei Yahoo.
Auch kleinere Labels können ihre Titel in dem Yahoo-Katalog listen lassen - dazu dient ein spezieller RSS-Dienst für Media-Dateien.
Für deutsche Käufer ist die neue Suche in Musikshops derzeit noch nicht zu gebrauchen, denn es sind vorerst nur US-Anbieter aufgeführt.
Yahoo hatte erst vor drei Monaten in den USA einen eigenen Abodienst gestartet, bei dem Nutzer für sieben Dollar pro Monat unbegrenzt Titel herunterladen können. Sobald das Abo gekündigt wird, erlöschen jedoch auch die Wiedergabelizenzen der durch Digitales Rechtemanagement geschützten Dateien. Ähnliche Angebote gibt es unter anderem von Napster und Realnetworks - allerdings noch nicht in Deutschland.
Entwicklungschef Horowitz betonte, dass bei der Suche das Yahoo-Angebot keine Extra-Behandlung bekomme: "Bei der Suche sind wir wie die Schweiz. Wie können da niemanden bevorzugen."
Die Suchfunktion lässt sich gut verfeinern. So kann gezielt nach Podcasts, Musik und sonstigen Soundfiles gefahndet werden. Auch Länge und Format der Datei können eingestellt werden - zum Beispiel MP3, WMA, Midi oder AAC.
Nicht immer liefert eine Suchanfrage aber tatsächlich passende Treffer. Mitunter sind die angeblich gefundenen MP3-Dateien mit Originaltönen von Helmut Kohl gar nicht mehr vorhanden, oder aber man landet auf einer Seite mit vermeintlich witzigen Sprüchen für den Anrufbeantworter.
Die Suche nach Walter Ulbricht bringt immerhin einen Volltreffer: "Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nur kopieren müssen?", tönt es aus den (West-)Lautsprechern. "Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Yeah, Yeah, Yeah sollte man doch Schluss machen."Zum Thema:
Zum Thema in SPIEGEL ONLINE:
· Dänemark gegen Kanada: Streit um Hans (02.08.2005)
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,367361,00.html
· MSN Virtual Earth: Die Welt (Microsoft-Version) (26.07.2005)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,366839,00.html
· Google Earth: Der Traum vom Fliegen (21.07.2005)
http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,366007,00.htmlZum Thema im Internet:
· Yahoo: Audiosuch-Funktion
http://audio.search.yahoo.com/
Webradio http://www.last.fm/radio/
http://www.emuleforum.net/t132788.html
Auf dieser Website meldet man sich wie gewohnt an, lädt ein Plugin herunter (für den Media-Player eurer Wahl - es werden Winamp, Windows Media Player, foobar2000 für Windows und Amarok und XMMS für Linux und noch viele mehr unterstützt) und sofort werden die Titel eurer Lieder, die ihr hört zu eurem Profil auf last.fm hinzugefügt. So kann jeder beobachten, was ihr gerade hört. Ihr könnt auch Gruppen erstellen, in denen dann die Musikgewohnheiten in Gruppen-Charts aufgelistet werden.