Emule

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Allgemeines und Tips

FAQ emule-web.de - Hilfe bzw. hier
weiter unten:
http://www.emuleforum.net/showthread.php?s=&threadid=16535
http://www.emuleforum.net/showthread.php?s=&threadid=14454
http://www.emuleforum.net/showthread.php?s=&postid=231308#post231308

http://www.emule.de/allgemeines.html#mods

http://www.emule-mods.de/?feature=show

Was ist eigentlich eMule?

eMule ist eine Alternative zu dem beliebten Filesharingtool eDonkey. Die Freeware greift auf das eDonkey-Netzwerk zu, dass besonders durch die Vielfalt an Filmen bekannt ist. Das eDonkey-Netzwerk ermöglicht eine Datei von mehreren Quellen gleichzeitig zu beziehen und somit eine höhere Geschwindigkeit zu erzielen. Dieses Feature bietet Ihnen auch mehr Sicherheit: Sollte einer der Rechner offline gehen, stehen immer noch neun andere bereit, um die Datei komplett zu liefern. Die Dateien werden schon während des Herunterladens den anderen Usern zur Verfügung gestellt. Das ermöglicht eine schnellere Verbreitung besonders begehrter Dateien.

Ein weiterer Pluspunkt des eDonkey-Netzwerkes ist die dezentrale Netz-Struktur. Das Abschalten des Dienstes ist so fast unmöglich, denn die Server mit den Datei-Listen können praktisch an jedem Ort der Welt neu eröffnet werden.

Wie funktioniert das eDonkey Netzwerk?

Das eDonkey-Netzwerk, welches auch von eMule benutzt wird, basiert auf dem Multisource File Transfer Protokoll (MFTP). Es ermöglicht das gleichzeitige Herunterladen von Fragmenten einer Datei von unterschiedlichen Quellen und sorgt auch dafür, dass fragmentarisch vorhandene Dateien automatisch freigegeben und anderen Benutzern zum Download bereitgestellt werden.

Zum Netzwerk gehören zwei Applikationen, die zusammenarbeiten: die Clients und die Server. Ein Client ist ein Programm, wie z.B. eMule, welches von Usern zum Download von Dateien sowie der Freigabe eigener Dateien verwenden. Ein Server ist eine Anwendung, zu der mehrere Clients Verbindung aufnehmen, um Dateien anderer User zu suchen und von ihnen herunter zu laden. Der Server erfüllt gewissermaßen die Funktion eines Telefonbuches. Clients schauen hier nach, um andere Clients zu finden, die die Dateien haben, die man selbst möchte. Keine dieser Dateien wird über den Server selbst übertragen, sondern immer nur über eine direkte Verbindung von Client zu Client.

Dieses Schema zeigt den prinzipiellen Aufbau des eDonkey Netzwerks.

Unterstützt eMule das OverNet Protokoll?

Das OverNet Netzwerk ist aus dem eDonkey Netzwerk heraus entwickelt worden und unterscheidet sich von diesem gravierend dadurch, dass vollkommen auf Server verzichtet wird. Diese Netzstruktur wird seitens eMule zumindest bisher noch nicht unterstützt. Seitens eDonkey gibt es mittlerweile eine Hybrid Software, die sowohl Overnet als auch eDonkey unterstützt. Näheres hierzu bei www.edonkey2000.com

Wo kann ich eMule downloaden?

Hier kann jeweils die neueste Version direkt geladen werden: http://www.eMule.de

Wo kann ich ältere Versionen von eMule downloaden?

Sollte jemand wegen eines Downgrades eine der Vorgängerversionen suchen, gibt es sämtliche Versionen hier zur Auswahl: http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=53489

Auf der Download-Seite gibt es verschiedene Versionen. Welche ist die richtige?

Die nachfolgenden Zahlen stellen Versionsnummern dar, sie sich jederzeit ändern können. Dabei steht (xx) für die jeweilige Versionsnummer. Die Dateinamen bedeuten:

emule(xx)_Installer.exe Setup Datei international für Windows-typische Installation
emule(xx)_binaries.exe enthält lediglich die exe Datei der jeweiligen Version
emule(xx).zip enthält alle notwendigen Dateien zum normalen Betrieb des Programms. Ohne Installationsprogramm.
emule(xx)-source.zip enthält die Quellcodes der Anwendung für Programmierer. Keine lauffähige Version in diesem Paket!

Was sind das für Versionen, die noch ein "Tarod" oder ein "deltaHF" o.ä. im Dateinamen haben? (die sogenannten MODs)

Versionen, die "Tarod", "deltaHF" oder ähnlich im Dateinamen enthalten, basieren auf der offiziellen Version von eMule, sind aber von anderen Programmierern um einige Funktionen erweitert oder in Kleinigkeiten verändert worden. Das ist möglich, da es sich beim Programmcode um sogenannten "Open Source" handelt. Man spricht bei diesen Versionen auch von "Mods" (modifizierte Versionen). Weitere Infos, auch über Bezugsquellen, finden sich auf www.emule-project.net. Außerdem werden auf folgenden Seiten Download Links zu unterschiedlichen Mods publiziert:

w*w.emulemirror.tk/
w*w.emule-mods.de/
h**p://xvalentin.free.fr/eMule/

Wie installiere ich eMule?

Im Regelfall genügt es, die jeweilige Installer.exe zu starten, um benötigte Pfade, Einstellungen, temporäre Dateien und einen Eintrag im Startmenü erstellen zu lassen.
Ältere Versionen (vor 0.20a) müssen dadurch "installiert" werden, dass die Zip Datei lediglich in einen Ordner nach Wahl entpackt wird. Danach kann das Programm "emule.exe" gestartet werden. Symbole, um eMule darüber zu starten, muss man sich in diesem Fall nach allgemeinen Verfahrensweisen unter Windows selbst erstellen. Neuere Versionen können, wenn man sich emule(xx).zip geladen hat ebenso installieren lassen, falls dies gewünscht wird.

 

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Was brauche ich noch, bevor ich eMule starte?

Wie auch der eDonkey benötigt eMule die Datei "server.met". Für diejenigen, die von eDonkey auf eMule umsteigen, gilt, dass es für den Anfang genügen sollte, die Datei "server.met" aus dem eDonkey Verzeichnis ins eMule Verzeichnis zu kopieren. Wer kein eDonkey verwendet, also direkt mit eMule beginnt, kann sich eine "server.met" von einschlägigen Seiten downloaden (siehe auch nächste Seite). Des Weiteren ist es gut, sich die mitgelieferte Datei "adresses.dat" auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Mehr dazu auf der nächsten Seite.


http://www.emuleforum.net/showthread.php?s=&threadid=16535

 


http://www.emuleforum.net/showthread.php?s=&threadid=14454

eMule-Einstieg für Newbies

Grundsätzliches:
eMule (der Name soll auf das Maultier, welches eine Kreuzung aus Pferd und Esel ist, und somit auf eine höhere Geschwindigkeit als beim Esel, hinweisen) ist kein Sprinter. Geduld ist das Zauberwort beim eseln und ist ganz klar das Erfolgsrezept Nr. 1

eMule als solches ist immer noch beta - d.h. es kann sein, dass ihr einen abnormalen Programmabbruch erlebt oder Dateien fehlerhaft übertragen werden. All dies wird von Version zu Version weniger und der Muli damit zuverlässiger. Allerdings ist nicht jeder vermeindliche Fehler ein Bug - bevor ihr also einen Bug-Report postet, versichert ihr euch bitte, ob dies nicht einfach an euren Einstellungen liegen kann. Wenn ihr dann einen Bug-Report postet macht bitte umfangreiche Angaben über euer System und eure Einstellungen. Ansonsten ist der Bug-Report sinnlos.

eMule hat auch kein eigenes Netz wie häufig falsch behauptet wird, sondern ist eine alternative Software für das eDonkey2000-Netzwerk. Alles andere ist bis dato falsch bzw. nicht realisiert.

Neben der Originalversion, zu finden auf w*w.emule-project.net, gibt es zahlreiche Modifikationen - sogenannte "Mods". Nicht alle Mods sind besser als das Original. Gerade bei speziellen Features (Creditsystem, Upload-Settings, Community-Sharing) ist der Original-Client meistens besser. Besser für Dich und das ganze Netzwerk. Als Einsteiger solltest Du entweder die Original-Version nehmen oder aber den einsteigerfreundlichen eMule.de-Mod verwenden (letzteren findest Du auf www.emule.de).

Häufig gestellte Fragen:

eD2k Links

Die sogenannten eD2k Links sind ein spezielles Format, das einen Download mit Dateiname, Dateigrösse und Dateihash eindeutig beschreibt und somit die Weitergabe und Verbreitung für Dateien im Netzwerk stark vereinfacht. Diese Links können entweder direkt weitergegeben werden oder auf Webseiten eingebunden werden, so dass ein einzelner Klick genügt die Datei zum Download in eMule hinzuzufügen. http://www.emule-project.net/home/perl/help.cgi?l=2&rm=show_topic&topic_id=515

Linkformate

eMule unterstützt unterschiedliche Linkformate und enthält einfache Werkzeuge diese Links zu erstellen.

Einfache eD2k Links

 ed2k://|file|<Dateiname>|<Dateigrösse>|<Hashwert>|/
Die einfachste Form der eD2k Links enthält die Beschreibung des Downloads mit Name, Grösse und Hashwert.

eD2k Links mit Hashwertliste

 ed2k://|file|< Dateiname >|< Dateigrösse >|< Hashwert >|p=<Hashwertliste>|/
Die Hashwertliste im Link stellt sicher, dass diese immer korrekt ist und unterstützt die schnelle Verbreitung bei neuen Releases oder seltenen Dateien.

eD2k Links mit Quellen

 ed2k://|file|< Dateiname >|< Dateigrösse >|< Hashwert >|/|sources,<IP:port>|/
Der Links kann auch schon eine oder mehrer Quellen im Netzwerk enthalten, sodass diese sofort zur Verfügung stehen. Die Quellen müssen in der Form IP:Port eingefügt werden.

eD2k Link mit Hostnamen

ed2k://|file|< Dateiname >|< Dateigrösse >|< Hashwert >|/|sources,<Hostname:port>|/
Ähnlich dem Link mit Quellen, nur dass statt der IP sofern vorhanden der flexiblere Hostname genutzt wird. Vorallem nützlich bei wechselnden IPs. Der Hostname muss in eMule in Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> Hostname eingetragen werden.

eD2k Link im HTML Format

 <a href="ed2k://|file|< Dateiname >|< Dateigrösse >|< Hashwert >|/">angezeigter Name</a>
Dieser Link kann direkt auf einer Webseite veröffentlicht werden

eD2k link mit HTTP Quellen

 ed2k://|file|< Dateiname >|< Dateigrösse >|< Hashwert >|s=http://irgendwo.net/Dateiname|/
eMule ist in der Lage zusätzlich auch von Webseiten herunterzuladen. Dies ist vor allem für Webseitenbetreiber interessant, die ihre Downloads so bequem in beiden Formaten anbieten können. Das folgende Kapitel über den Link Creator beschreibt dies näher.

  1. Was sollte das erste sein, das ich mache?
    Da mal draufdrücken

     
  2. Download-Geschwindigkeit
    Mit DSL 768 KBit/s downstream sollte man eine Durchschnittsgeschwindigkeit (über 24 Stunden) von mindestens 20 KB/s bekommen. Alles darunter deutet auf Probleme hin, die sich vielfach aber lösen lassen. Im eMule ist in Zusammenhang mit einem Fehlverhalten von Windows immer wieder zu beobachten, dass bei hoher PC-Auslastung höhere Geschwindigkeiten angezeigt werden, als tatsächlich erreicht werden. Mit DSL 768 bekommt man maximal 96 KB/s als Downloadgeschwindigkeit. Alles was darüberliegt ist auf den beschriebenen Bug zurückzuführen. Dieser Bug ergiebt sich, weil bei hoher Auslastung der Muli nicht mehr mit dem Zählen der angekommenen Pakete hinterherkommt, da andere Prozesse ihm die nötige Rechenpower entziehen. Besonders häufig tritt dies im Zusammenhang mit dem Brennen von CDs über einen IDE-Brenner auf.

     
  3. Was ist eine Serverliste und wo krieg ich das her?
    Eine Serverliste ist eine (aktuelle) Auflistung aller laufenden Donkey-Server. Man muß zu einem Donkey-Server verbinden, um mitmachen zu können. Gute Serverlisten gibt es wie Sand am Meer, eine Liste findest Du hier:
    Serverlisten-Datenbank
    oder hier:Serverlisten

    Nun gibt es zwei Möglichkeiten mit diesen URLs zu Serverlisten umzugehen:
    1. "Server-met von URL laden": Einfach die URL in folgendes Feld eingeben und auf "Aktualisieren" klicken:


    2. Die URL zur Server.met in die Datei "Adresses.dat" eintragen und speichern. Die Datei adresses.dat liegt im eMule-Ordner und kann mit jedem Texteditor (notepad, wordpad) bearbeitet werden. Wenn Du das machst, versucht eMule bei jedem Start die Serverliste automatisch zu aktualisieren.


     
  4. Wie viele Server in der Liste?
    Ist wurscht. Grundsätzlich gilt: Je mehr Server desto unwahrscheinlicher ist es, während der Nacht beispielsweise auf einmal keinen funktionierenden Server in der Liste zu haben und somit ohne Serververbindung zu sein. Am besten Ist es, ihr entscheidet euch nach und nach für eine Serverliste eurem Geschmacks und/oder ihr setzt die Häkchen bei "Server von verbundenen Servern empfangen" sowie "Server von verbundenen Usern empfangen" - dann habt ihr immer viele funktionierende Server in der Liste.


     
  5. Credits
    Im eMule gibt es einzigartiges Creditsystem. Deine Credits werden nicht bei Dir gespeichert, sondern bei den Leuten, denen Du etwas hochgeladen hast. Daher kannst Du Deine eigenen Credits auch nicht sehen. Anhand Deines eindeutigen Userhash wirst Du, falls Du mal was von einem User lädst, bei dem Du bereits Credits hast, wiedererkannt und Dir eine kürzere Wartezeit in dessen Download-Warteschlange zugestanden. Darum: Je mehr Credits Du hast desto kürzer ist Deine Wartezeit desto höher ist Deine Downloadgeschwindigkeit. Es gibt Modifikationen, die versuchen mit geklauten Userhash´s den großen Reibach zu machen - daher werden doppelte Userhash´s vom Muli einfach aussortiert und gebanned.
     
  6. Die perfekten Einstellungen
    Die gibt es einfach nicht. Man sollte für sich testen. Beginnen sollte man mit den Settings, die in der FAQ stehen. Nach und nach kann man dann seine Einstellungen optimieren. Um herauszufinden, ob die aktuellen Einstellungen gut oder schlecht sind, muß mindestens 24 Stunden getestet werden. Alles andere ist Quatsch, da die Download-Geschwindigkeit nicht primär von den Einstellungen abhängt. Da die Einstellungen aber so ziemlich der einzige Faktor ist, den man beeinflussen kann, lohnt es sich mehrere Einstellungen zu probieren. Grundsätzlich gilt: Nicht mit zu hohen Werten übertreiben.
    Einstellungen in der FAQ:
    Verbindungen


    Server:



     
  7. Die beste Version
    Gibt es ebenfalls nicht. Je nach Betriebssystem, Internetprovider, und Wochentag (kein Scherz) funktionieren die Versionen unterschiedlich gut. Ich habe schon Schwankungen von 15 KB/s an einem Tag und 85 KB/s am nächsten Tag erlebt - mit der gleichen Version. Grundsätzlich kann man mit jeder regulären Version das Optimum herausholen. Auch für die veralteten Windows 98/ME gibt es Versionen die besonders gut laufen (aber leider schon etwas älter sind und zum Teil von modernen Versionen bereits geblockt werden). Allerdings ist auch festzuhalten, das Windows 98/ME aufgrund der mangelnden Netzwerkfähigkeiten (im Standard nur 150 gleichzeitige TCP/IP-Connections; mit Patch bis zu 300 Connections) nur bedingt für Filesharing bzw. eDonkey/eMule geeignet sind. Abraten kann man von 0-Upload-Mods und Community-Sharing-Mods, da sie dem Netzwerk schaden ohne irgendwelche Entscheidenden Vorteile zu bieten.

     
  8. Wovon höngt der Downspeed ab?
    - von der Verfügbarkeit der Dateien (Vollständig im Netz verteilt?)
    - von der Verbreitung der Dateien (Quellenzahl)
    - von dem Wochentag (Hintergrundrauschen, Netzauslastung)
    - von Deinen Credits
    - von optimierten Einstellungen

    Der Assistent speichert die Einstellungen nicht
    Falsch - das macht er sehr wohl. Der Assistent speichert die Einstellungen in der Datei "preferences.ini". Dort werden die Werte entsprechend geändert. Wenn ihr den Assistenten startet, werden die Werte nicht aus der "preferences.ini" geladen, sondern einfach mit default-Werten - also unabhängig von den Dingen, die in der Preferences.ini stehen. Dies sollte bald behoben werden
     
  9. Wie viele Dateien kann ich gleichzeitig runterladen?
    Grundsätzlich unbegrenzt viel. Allerdings ist es nicht sinnvoll mehr als 40 Dateien herunterzuladen. Dabei werden zuviele der kostbaren TCP/IP-Verbindungen für Verwaltungsaufgaben verschwendet - der Anteil der Nutzdaten an der Gesamtheit der übertragenen Daten sinkt. Darum sollte 40 Dateien die Obergrenze sein.
     
  10. Wie viele Connections kann ich einstellen?
    Das hängt von der Anbindung und dem Provider ab. Bei der deutschen Telekom mit T-DSL 768 kannst Du nicht mehr als ca. 1200 Connections tatsächlich gleichzeitig aufbauen (unabhängig von der verwendeten Hardware). Daher solltest Du zusehen, dass für Messenger (ICQ o.ä.) und email sowie surfen im INet noch ein paar Connections übrigbleiben. Wenn sich Deine aktiven Verbindungen auf 1000 eingependelt haben, hast Du Deine Leitung bereits gut ausgenutzt. Alles was darüber hinausgeht ist eher schädlich denn sinnvoll.
     
  11. Wie hoch sollte der Upload sein?
    Einstellen als Limit solltest Du maximal 14 - damit für Surfen und eMail usw. noch etwas Luft ist.

http://www.emuleforum.net/showthread.php?s=&postid=231308#post231308

Schritt 1. Anfangseinstellungen

Hardlimit:

Zuerst solltet Ihr wissen, wieviel Dateien Ihr gleichzeitig laden wollt bzw. wieviele Dateien bereits im Transfer-Fenster zu sehen sind. Als Anhaltspunkt kann man anfangs für das Hardlimit folgendes einstellen: Anzahl Downloads X Hardlimit ~ 4000. Das bedeutet, beispielsweise bei 10 Downloads ein HL (Hardlimit) von 400, bei 15 275, bei 20 200. Wie gesagt nur so ungefähr. Man sieht oft User mit HL von 500 bei 30 Downloads, das kann nicht funktionieren, da Emule nicht so viele Verbindungen aufbauen kann, um all die Quellen zu verwalten. 4000 ist erstmal ein Richtwert. Zu beachten ist auch, dass natürlich nicht jede Datei ihr Hardlimit erreicht, aber dazu später mehr.

maximale Verbindungen

Hier scheiden sich die Geister, da dies aber eine technische Voraussetzung eures Systems ist (der Mix aus Betriebssystem und Internetverbindung), gibt es auch hier Richtwerte. WIN XP kann bis zu 1500 Verbindungen vertragen, Standard T-DSL ca. 1200. Da Ihr bestimmt noch was anderes machen wollt außer Emule (surfen, Messenger etc.) würde ich hier 700-800 einstellen.

Achtung:

Wenn Ihr einen Router habt, werdet Ihr hier höchstwahrscheinlich weniger einstellen müssen, da Router technisch bedingt nicht so viele Verbindungen zulassen. Macht am besten mal bei ausgeschaltetem Emule den speedtest bei speedmeter.nl, und stellt die dort angezeigten Verbindungen -50 mal ein (auch nur ein Anhaltspunkt)


maximale Verbindungen pro 5 Sekunden

Diese Einstellung ist auch sehr wichtig: Wählt man sie zu hoch, überlastet man das System, wählt man sie zu niedrig, kann der Esel nicht alle Verbindungen aufbauen, die er gerne aufbauen würde. Bei Programmstart würde ich hier mal 50-80 einstellen (ohne Router! Nehmt mal ~ maximale Verbindungen geteilt durch 12).

Schritt 2. Es geht los!

Nachdem die Einstelllungen gemacht sind, heißt es warten... Dabei nehmen wir uns mal die Zeit, ins Statistik-Fenster zu wechseln um dort die für die weiteren Einstellungen relevanten Daten zu lokalisieren. Ihr findet hier unter dem Punkt "Transfer"->"Downloads"->""Session" den wichtigen Punkt "gefundene Quellen". Dieser Punkt zeigt euch unter anderem zwei wichtige Informationen an: "gefundene Quellen" sowie "zu viele Verbindungen".

Ihr könnt hier zusehen, wie nach und nach Quellen gefunden (gefQ) werden, und anfangs diese nicht alle nachgefragt werden können, deshalb bei "zu viele Verbindungen" (zvV) am Anfang sehr viel drin stehen wird. Die gefQ werden (wenn Ihr wie oben das Hardlimit eingestellt habt) allmählich auf ungefähr diesen Wert steigen. Nach und nach verringern sich die zvV auf 0. So zumindest sollte es sein. Falls die zu vielen Verbindungen nicht gegen 0 gehen sollten, könnt Ihr versuchen, die max.Verb.pro5sek langsam in 5er Schritten erhöhen (aber auch nicht auf astronomische Werte, 80 sollte Maximum sein). Schafft Ihr es auch damit nicht die zvV zu reduzieren, müsst Ihr das Hardlimit runterschrauben, denn Emule kann offensichtlich nicht alle gefundenen Quellen abfragen bzw. verwalten. Bei ca. 4000 Quellen sollte es aber möglich sein, mit max.verb.pro5sek von 50, die zvV auf 0 (bzw. nahe 0) zu bekommen.

Schritt 3. Die Esel-Domptur

Jetzt kommt die Kür Ihr habt nun die zvV auf 0 bekommen. Jetzt werfen wir einen Blick auf den Upload, nachdem die zvV auf 0 gesunken sind. Ist dieser gleichmäßig oder erinnert er eher an Boris´ Heimat mit Bergen und Tälern ?

Fall a: regelmäßiger Upload

Sehr schön. Jetzt kann man beginnen, die max.Verb.pro5sek in 5er Schritten runterzuschrauben. Nach jedem Schritt solltet ihr 20-30 Minuten warten und beobachten was passiert. Bleiben die zvV auf 0 ist alles okay, Ihr könnt noch weiter runter gehen. Ich fahre zum Beispiel am besten mit 37-45. Wenn Ihr allerdings bemerkt, dass sowohl der UL stabil bleibt als auch die zvV ~0 obwohl ihr schon recht weit runter mit den max.verb.pro5sek seid (also unter 30), dann kann euer Esel ein bißchen mehr Futter vertragen Das heißt Ihr baut mehr Quellen auf, indem Ihr das Hardlimit erhöht (Je nach Anzahl der Downloads). Ihr könnt mal um 500 Quellen aufstocken, das heißt bei 20 DLs das Hardlimit um 25 hoch. Jetzt heißt es wieder zvV und Upload beobachten, siehe oben.

Fall b: unregelmäßiger Upload

Hier gilt es auch, die max.verb.pro5sek runterzuschrauben, diesmal mit dem Ziel, den UL zu stabilisieren. Also wieder in 5er Schritten runter, warten, schauen, verstehen. Gehen die zvV hoch bevor der UL sich einigermaßen stabilisiert, ist das Hardlimit zu hoch! Denn zu viele Verbindungen schaden dem UL. Das heißt Verringern der Quellen um ~500, siehe oben. Ziel sollte es sein, sowohl UL zu stabilisieren als auch die zvV bei 0 zu halten.

Merkt euch: Zu viele Quellen helfen euch nicht weiter, da der Esel sie nicht verwalten kann!

Also ist das Ziel ein gleichmäßiger Upload, sowie eine angemessene Zahl gefundener Quellen, die der Esel (und euer System) auch verwalten kann. Übertriebene max.verb.pro.5sek bringen nichts, denn wie der name schon sagt (maximale Verbindungen in 5 Sekunden), sollten die maximalen Verbindungen in einer Minute (12x5 Sekunden) die maximalen Verbindungen (siehe oben, 700-800 ohne Router) nicht überschreiten, denn technisch ist einfach nicht mehr drin.

Wenn dieses Ziel erreicht ist, heißt es am besten: Emule zum Tray-Icon minimieren, und nicht weiter beachten, vor allem nicht dauernd drin rum klicken, denn das bringt sowieso nix! Ihr lasst ihn dann einfach mal 24h durchlaufen egal was (nicht) passiert, manche brauchen eben etwas länger bis sie in Fahrt kommen.

Hoffe, dies war einigermaßen verständlich. Demnächst dann mehr zu Einstellungsmöglichkeiten verschiedener Mods.